In diesem Abschnitt haben wir einige Definitionen aus dem Bereich Anlagen- und Immobilienverwaltung für Sie zusammengestellt.

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Wiederholungsversammlung
Wenn eine Eigentümerversammlung mangels Teilnahme nicht beschlußfähig ist, beruft der Verwalter eine Wiederholungsversammlung ein, die dann - identische Tagesordnung vorausgesetzt - in jedem Fall beschlußfähig ist. Eine bereits mit der Einladung zur ersten Versammlung einberufene eventuelle zweite Versammlung, die lediglich uhrzeitversetzt am gleichen Tag stattfindet, ist nur beschlussfähig, wenn diese Vorgehensweise als Vereinbarung innerhalb der Gemeinschaft legitimiert wurde.
Wirtschaftsplan
Gemäß WEG gehört es zu den Hauptpflichten des Verwalters, eine jährliche Kostenvorschau (= Wirtschaftsplan) aufzustellen und in der Eigentümerversammlung beschließen zu lassen. Im Wirtschaftsplan sind grundsätzlich alle anfallenden Kosten auf der Basis der letzten Hausgeldabrechnung und unter Berücksichtigung besonderer Umstände (z. B. Mehrwertsteuererhöhung) anzusetzen. Auf der Basis des beschlossenen Wirtschaftsplanes zahlen die einzelnen Miteigentümer monatliche Zahlungen (= Hausgeld) im Verhältnis ihrer Miteigentumsanteile. Der Wirtschaftsplan des alten Jahres wirkt fort, bis ein jeweils neuer Wirtschaftsplan beschlossen wurde.
Wohneigentum
Wohnungseigentum ist das dem Miteigentümer oder der Miteigentümerin einer Liegenschaft oder einer Eigentümerpartnerschaft eingeräumte dingliche Recht, eine selbstständige Wohnung, eine sonstige selbstständige Räumlichkeit oder einen Kfz-Abstellplatz ausschließlich zu nutzen und hierüber allein zu verfügen. Der Wohnungseigentümer ist immer Miteigentümerin einer Liegenschaft, er oder sie verfügt also auch über einen ideellen Anteil an der gesamten Liegenschaft. Im Unterschied zu dem ″schlichten Miteigentümer″ hat der Wohnungseigentümer mit seinem oder ihrem Miteigentumsanteil an der Liegenschaft untrennbar das Recht zur ausschließlichen Nutzung einer bestimmten Wohnung auf dieser Liegenschaft. Dieses Recht wird im Grundbuch eingetragen (Verbücherung). Ein im Grundbuch verbrieftes Eigentum kann man nur an Liegenschaften (Grundstück samt den darauf errichteten Gebäuden) haben, nicht aber an einer einzelnen Wohnung in einem Gebäude. Das Wohnungseigentumsgesetz (WEG) ermöglicht es, einen Miteigentumsanteil an einer Liegenschaft mit dem Recht auf ausschließliche Nutzung einer bestimmten Wohnung auf dieser Liegenschaft zu verbinden.
Wohnungseigentum
Symbol für internen Link Wohneigentum
Wohnungseigentümergemeinschaft
Damit wird die Gesamtheit der Eigentümer einer Eigentums-Wohnanlage bezeichnet. Sie ist fast immer eine Zufallsgemeinschaft und entscheidet u. a. über Renovierungen, die Verwendung der Finanzmittel und die jährliche Abrechnung. Wichtigste Entscheidungsinstanz ist dabei die jährliche Eigentümerversammlung.

Hinweis: Die Veröffentlichung dieser Informationen erfolgt nach sorgfältiger Prüfung, jedoch ohne Gewähr. Eine Haftung kann nicht übernommen werden.

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