In diesem Abschnitt haben wir einige Definitionen aus dem Bereich Anlagen- und Immobilienverwaltung für Sie zusammengestellt.

[A][B][C][D][E][F][G][H][I][J][K][L][M][N][O][P][Q][R][S][T][U][V][W][Z]
Vereinbarung
Die Wohnungseigentümer können die gemeinschaftlichen Belange in Ergänzung zu den Vorschriften des WEG und der Teilungserklärung durch eine Vereinbarung regeln. Diese bedarf der Zustimmung aller Eigentümer; jedoch können die nach dem WEG unabdingbaren Regelungen nicht durch eine Vereinbarung verändert werden. Bei Eintritt eines neuen Eigentümers in die Gemeinschaft besteht die Vereinbarung nur dann fort, wenn auch der neue Miteigentümer der getroffenen Regelung zustimmt.
Verkehrswert
Der Verkehrswert oder Marktwert bezeichnet den aktuellen Wert einer Immobilie.Dabei wird als Wert der Durchschnitt der zum Ermittlungszeitpunkt im gewöhnlichen Geschäftsverkehr erzielten oder sicher erzielbaren Preise angenommen. Abweichende Preise, die durch nicht allgemein geltende Besonderheiten wie persönliche Umstände entstehen, werden bei der Durchschnittsbildung nicht berücksichtigt. Die besondere Vorliebe und andere ideelle Wertzumessungen einzelner Personen haben bei der Ermittlung des Verkehrswertes außer Betracht zu bleiben.
Verteilungsschlüssel
Nach § 16 Wohnungseigentumsgesetz ist der Verteilungsschlüssel grundsätzlich der Miteigentumsanteil. Die Verteilung der Lasten und Kosten der Verwaltung des gemeinschaftlichen Eigentums, seiner Instandhaltung und Instandsetzung und der sonstigen Verwaltung erfolgt nach einem Verteilungsschlüssel. Es kann aber auch zwischen den Wohnungseigentümern ein Verteilungsschlüssel vereinbart werden, der sich nach der Größe der Wohnflächen oder nach den Personen, die in einer Wohnung leben, richtet.
Vertretung
Jeder Wohnungseigentümer kann sich im Falle der persönlichen Verhinderung wegen Urlaub, Krankheit oder aus anderen Gründen in. der Eigentümerversammlung vertreten lassen – i.d.R. von jeder Person, außer die Teilungserklärung weist eine andere Regelung auf. Voraussetzung für eine Vertretung ist jedoch, dass der Eigentümer diese Person schriftlich bevollmächtigt hat und der Vertreter das Schriftstück spätestens zu Beginn der Eigentümerversammlung dem Verwalter vorlegt.
Verwalter
In einer Wohnungseigentumsanlage obliegt die Verwaltung des gemeinschaftlichen Eigentums gemäß § 20 Abs. 1 WEG dem Verwalter. Die Bestellung des Verwalters erfolgt durch mehrheitliche Beschlussfassung in einer Eigentümerversammlung. Das Vertragsverhältnis kommt durch Abschluss eines schriftlichen Vertrages zustande. Für jede Wohnungseigentumsanlage kann nur ein Verwalter bestellt werden. Dies gilt auch für die Verwalterbestellung in einer Mehrhausanlage. Die Abberufung des Verwalters ist grundsätzlich jederzeit durch mehrheitliche Beschlussfassung möglich. Bei einer Abberufung aus wichtigem Grund kann regelmäßig auch der Verwaltungsvertrag mit sofortiger Wirkung gekündigt werden.

Hinweis: Die Veröffentlichung dieser Informationen erfolgt nach sorgfältiger Prüfung, jedoch ohne Gewähr. Eine Haftung kann nicht übernommen werden.

A-I-V-M – Unseren WEGs bieten wir …

mit Erfahrung, Kompetenz und Engagement, …

vom TÜV Süd zertifizierte Leistungen.

nach oben Δ