In diesem Abschnitt haben wir einige Definitionen aus dem Bereich Anlagen- und Immobilienverwaltung für Sie zusammengestellt.

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Parzellierung
Die Parzellierung oder Grundabteilung ist jede Veränderung des Gutsbestandes eines Grundbuchskörpers durch Zuschreibung oder Abschreibung von Grundstücken oder Grundstücksteilen, also anders gesagt jede Verkleinerung oder Vergrößerung des Grundstückes, die sich im Grundbuch niederschlägt. Die Parzellierung bedarf insbesondere bei der Schaffung oder Veränderung von Bauplätzen der Bewilligung der Baubehörde.
Pfandrecht
Dem Vermieter steht grundsätzlich an allen eingebrachten Gegenständen des Mieters ein Pfandrecht zu, sofern er Forderungen aus dem Mietverhältnis hat. Das Pfandrecht erstreckt sich auch auf ein Kfz, welches in die vermietete Garage eingestellt wurde. Ausgenommen vom Pfandrecht sind Gegenstände, die dem persönlichen Gebrauch oder dem Haushalt dienen oder die zur bescheidenen Lebens- und Haushaltsführung erforderlich sind.
Protokoll
Über die Beschlüsse der Eigentümerversammlung wird üblicherweise vom Hausverwalter ein Protokoll erstellt. Die gefaßten Beschlüsse sind allerdings auch ohne Versammlungsprotokoll gültig, sie erlangen konstitutiv, d.h. durch Verkündung Rechtsgültigkeit. Da es im Wohnungseigentumsrecht keine Festlegungen hinsichtlich des Protokolls gibt, empfiehlt es sich, diesen Punkt im Verwaltungsvertrag zu regeln. Das Protokoll sollte den Eigentümern spätestens eine Woche vor Ablauf der Monatsfrist, innerhalb derer die Eigentümer Widerspruch gegen einen Beschluß einlegen können, übersandt werden.
Provision
Die Provision ist das Entgelt des Immobilienmaklers für seine Vermittlungstätigkeit. Der Anspruch auf Provision entsteht mit der Rechtswirksamkeit des vermittelten Geschäfts. Der Makler hat keinen Anspruch auf einen Vorschuss auf die Provision. Wurde über die Provisionshöhe nichts Besonderes vereinbart, gebührt dem Makler die für die erbrachten Vermittlungsleistungen ortsübliche Provision. Lässt sich eine solche nicht feststellen, steht eine angemessene Provision zu. Nachlässe, die der Auftraggeber dem Dritten gewährt, vermindern nur dann die Berechnungsgrundlage der Provision, wenn sie schon beim Abschluß des Geschäfts vereinbart worden sind. Nach der Verordnung über Standes- und Ausübungsregeln für Immobilienmakler darf die Provision für die Vermittlung des Kaufes, Verkaufes oder Tausches einer Liegenschaft (Wohnung, Haus, Baugrund, …) oder eines Liegenschaftsanteiles höchstens 3% des Kaufpreises plus 20% USt, also insgesamt 3,6% maximal des Kaufpreises betragen. Das ist allerdings keine Fixprovision. Verhandeln ist erlaubt und im Zweifel richtet sich die Höhe der Provision nach der Verdienstlichkeit des Maklers.

Hinweis: Die Veröffentlichung dieser Informationen erfolgt nach sorgfältiger Prüfung, jedoch ohne Gewähr. Eine Haftung kann nicht übernommen werden.

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