In diesem Abschnitt haben wir einige Definitionen aus dem Bereich Anlagen- und Immobilienverwaltung für Sie zusammengestellt.

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Immobilie
Der Begriff bezeichnet genaugenommen nur einen Grundstücksanteil, wird jedoch üblicherweise als Oberbegriff für ein Gebäude mit wohnwirtschaftlicher oder gewerblicher Nutzung oder auch nur für eine einzelne Wohnung verwendet.
Immobilienverwaltung
Die Aufgaben einer Immobilienverwaltung im Allgemeinen sind: Kaufmännische Betreuung des Objektes (Abrechnung), Gewährleistung des langfristigen Werterhalts durch das Organisieren von Reparaturen und Sanierungen, Überwachung des laufenden Betriebs und Zahlungsverkehrs sowie des Zusammenlebens der Bewohner im Falle von Schwierigkeiten.
Instandhaltung
Jeder Miteigentümer hat eine Instandhaltungs- und Nutzungspflicht, d. h. er muss sein Sondereigentum so nutzen und instand halten, dass dadurch keinem anderen Miteigentümer ein Nachteil entsteht. Unter der ordnungsgemäßen Instandhaltung versteht man die Erhaltung des bestehenden bzw. die Wiederherstellung des zuvor vorhandenen ordnungsgemäßen Zustandes. Zur Instandhaltung des Gemeinschaftseigentums gehören auch pflegende, erhaltende und vorsorgende Maßnahmen. Die hierfür erforderlichen Maßnahmen zu treffen ist grundsätzlich Aufgabe des Verwalters. Er hat deshalb folgende Pflichten: Einleitung von Sofortmaßnahmen in dringenden Fällen (z. B. Undichtigkeit des Daches), regelmäßige Begehung des Wohnungseigentumsobjektes, Vorbereitung der Beschlussfassung für die Instandhaltung bzw. -setzung, Angebotseinholung und Auftragsvergabe nach entsprechendem Eigentümerbeschluss, Überwachung und Abnahme von Arbeiten sowie Mitwirkung bei der Ansammlung einer angemessenen Instandhaltungsrücklage.
Instandhaltungsrücklage
Nach dem Wohnungseigentumsgesetz sind Wohnungseigentümergemeinschaften zur Bildung einer so genannten „Instandhaltungsrücklage“ verpflichtet. Sie dient der Instandsetzung und -haltung des Gemeinschaftseigentums. Beiträge zur Instandhaltungsrücklage werden durch Erstellung eines Wirtschaftsplans ermittelt und sind in der Regel von den Eigentümern zusammen mit den monatlichen Bewirtschaftungskosten auf das WEG-Konto zu zahlen. Einstellungen in die Instandhaltungsrücklage sind nicht als Kosten bei den Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung abzuziehen, sondern sind erst bei Verausgabung durch die Instandhaltungsmaßnahmen als Werbungskosten steuerlich abziehbar. Aus Vereinfachungsgründen geht diese Berechnung davon aus, dass die Instandhaltungsrücklage im Jahr der Ansparung auch in voller Höhe für Instandhaltungsmaßnahmen ausgegeben wird. Sie wird somit als steuerlich wirksam betrachtet. Ab dem Jahr 2009 muss die Rücklage in Soll- und Ist-Rücklage unterschieden werden. Siehe hierzu BGH, 04.12.2009 - V ZR 44/09.

Hinweis: Die Veröffentlichung dieser Informationen erfolgt nach sorgfältiger Prüfung, jedoch ohne Gewähr. Eine Haftung kann nicht übernommen werden.

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