In diesem Abschnitt haben wir einige Definitionen aus dem Bereich Anlagen- und Immobilienverwaltung für Sie zusammengestellt.

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Eigentümerversammlung
Die Eigentümerversammlung wird mindestens einmal pro Jahr vom Verwalter einberufen, der auch den Vorsitz führt. Mit der schriftlichen Einladung - Mindestfrist zwei Wochen - muß den Eigentümern auch die Tagesordnung übersandt werden. Damit die Versammlung beschlußfähig ist, müssen die anwesenden oder vertretenen Eigentümer mehr als die Hälfte aller Miteigentumsanteile repräsentieren. Die Angelegenheiten ordnungsmäßiger Verwaltung und Instandsetzung des Objektes können mit Stimmenmehrheit beschlossen werden. Der Hausverwalter fertigt über die Beschlüsse der Eigentümerversammlung eine Niederschrift an, die den Eigentümern nicht zwingend übersandt, aber zugänglich gemacht werden muß.
Eigentumswohnung
Dieser im normalen Sprachgebrauch übliche Begriff wird im Wohnungseigentumsgesetz nicht verwendet, sondern als Wohneigentum bezeichnet. Gemeint sind damit die im Sondereigentum stehenden Teile eines Gebäudes in Verbindung mit dem Anteil am Gemeinschaftseigentum.
Einheitswert
Der Einheitswert ist der durch die Finanzämter ermittelte Wert von wirtschaftlichen Einheiten (land- und forstwirtschaftliche Betriebe, gewerbliche Betriebe, bebaute und unbebaute Grundstücke etc.) als Bemessungsgrundlage für verschiedene Abgaben. Die Feststellungen des Einheitswertes (Hauptfeststellungen) erfolgen in unregelmäßigen Abständen mit langem Zeitabstand untereinander. Nur wenn zwischen den Hauptfeststellungen bedeutsame Änderungen des Wertes eintreten, wird der Einheitswert neu festgestellt (Fortschreibung).
Energiepass
Der Energiepass ist ein auf ein Gebäude bezogenes Dokument, in dem der Energieverbrauch bzw. die Energieeffizienz dieses Gebäudes dargestellt ist. Ab dem 01.01.2008 ist er für alle Gebäude vorgeschrieben und muß bei Verkauf oder Vermietung vorgelegt werden. Der Energiepass soll eine Basis für Vergleiche schaffen und Anreize zur Energieeinsparung liefern. Für Neubauten ist er bereits seit 1995 erforderlich. Für denkmalgeschütze Häuser gelten Ausnahmen.
Entziehung
Die Wohnungseigentümer können bei schweren Pflichtverletzungen (z.B. auch bei entsprechenden Hausgeldrückständen) von dem betreffenden Eigentümer die Veräußerung des Wohnungseigentums verlangen. Die Eigentümer können über diese Maßnahme neuerdings mit einer einfachen Mehrheit, d.h., eine Mehrheit von mehr als der Hälfte der stimmberechtigten Wohnungseigentümer, entscheiden.

Hinweis: Die Veröffentlichung dieser Informationen erfolgt nach sorgfältiger Prüfung, jedoch ohne Gewähr. Eine Haftung kann nicht übernommen werden.

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